Kundenkredit aufnehmen

einen Kundenkredit aufnehmen

Sie ist Voraussetzung für die Aufnahme von Fremdkapital (Darlehen). Beispielsweise eine Bankfiliale, die einen Antrag auf einen Kundenkredit aufnehmen und genehmigen muss. in Form von Staatsdarlehen zum Zwecke der Refinanzierung. Ich möchte diesmal wieder einen Kredit aufnehmen, diesmal aber einen etwas höheren Betrag. Ein Bankkredit muss gut überlegt sein.

Die Limits der Geldschöpfung

Die Kreditinstitute werden hauptsächlich durch den Kapitalmarkt selbst begrenzt. Sollte eine Hausbank keinen weiteren Darlehensgeber finden, mit dem sie einnimmt, wird sie dies auch nicht tun. Begründet, warum keine weiteren Kredite gewinnbringend gewährt werden können, sind das Zinseniveau und der Konkurrenzkampf. Die Darlehensnehmer selbst haben eine nicht unerhebliche Grenze für die Höhe des Geldes, das ausgeliehen werden kann.

Das aktuelle Problemfeld in vielen Staaten ist, dass die Verbraucher nicht davon überzeugt werden können, mehr Geld aufzubringen. Im wahrsten Sinne des Wortes werden Darlehen zurückgeworfen, und doch ist das Wachstum der Kreditwürdigkeit allenfalls durchschnittl. Diese wird von der Notenbank durch die Festlegung des Zinssatzes bestimmt. Die Kreditnachfrage wird umso geringer, je teurer die Ausgaben sind und diese über die Darlehenszinsen an die Darlehensnehmer weitergereicht werden, wenn die Ausgaben zu hoch sind.

Es ist das Leitbild einer Hausbank, für Schulden weniger zu bezahlen, als sie mit Aktiva erwirtschaften. Passiven sind im Wesentlichen Kundeneinlagen. Dafür werden Zinszahlungen geleistet, obwohl dies heute kaum noch der Fall ist. Für die Kreditinstitute ist diese Kostensituation kleiner geworden, weil die Zinssätze immer weiter gesunken sind. Andererseits erzielen die Kreditinstitute mit ihren Anlagen auch weniger Ertrag.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Darlehen, für die sie zinstragen. Über den Unterschied zwischen den Verzinsungen von Passivposten (Einlagen) und den Zinserträgen von Aktivposten (Darlehen) erwirtschaftet die Hausbank ihr Vermögen. Derzeit müssen die Kreditinstitute für Schulden wenig bezahlen, aber sie erwirtschaften immer weniger aus ihrem Vermögen. In den vergangenen Jahren haben niedrige Zinssätze tendenziell zu engen Spreads und damit zu einer Einschränkung der Profitabilität beigetragen.

Im zinslosen Umfeld können Kreditinstitute ihre Profitabilität nur erhöhen, wenn sie für Schulden so wenig wie möglich bezahlen oder gar einziehen. Es gibt einige große Kreditinstitute, die angekündigt haben, dass sie ihren Kundinnen und Kunden übermäßig hohe Negativzinsen für die Einzahlungen berechnen werden, anstatt die Einzahlungen zu verzinsen. Dies ist letztendlich die Folge der tiefen oder sinkenden Zinssätze der Notenbanken.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Kreditinstitute heute kaum noch mehr Mittel für ihr Anlagevermögen (nicht Darlehen, sondern z.B. Reserven) erhalten oder gar dafür bezahlen müssen. Verfügen sie über über über übermäßige Gewinnrücklagen, die sie bei der Notenbank abstellen müssen, bezahlen sie diese auch. Kreditinstitute benötigen eine ausgewogene Balance. Schulden und Vermögenswerte müssen sich decken.

Tritt ein neuer Darlehensgeber auf und erwirbt ein Eigenheim, wird zunächst eine größere Einlageposition bei der Hausbank angelegt (der Darlehensbetrag wird dem Kundenkonto gutgeschrieben). Die Vermögenswerte und Schulden sind in diesem Falle gleich geblieben. Erwirbt der Käufer nun das Eigenheim und transferiert das Geldbetrag auf das Bankkonto des Käufers, so ist die Vermögensposition der Hausbank gleich geblieben, die Schulden gehen jedoch zurück.

Dies muss durch die Kreditaufnahme der Hausbank, z.B. über den Interbankmarkt, kompensiert werden. Sofern dies einen zusätzlichen Aufschlag ( "Spread") erzeugt (Erträge aus dem Asset-Kredit abzüglich Fremdkapitalkosten), ist es für Kreditinstitute lohnend, mehr Kredite bereitzustellen. Ein weiterer Weg, die Schulden zu erhöhen, wäre die Steigerung der Einzahlungen der Verbraucher.

Durch die Anhebung der Zinssätze könnte die Zentralbank Gelder anlocken. Die Bankenbranche hat mehr unter dem Phänomen zu leiden, dass es zu viele Passiva (Einlagen) gibt, als die Kreditinstitute Vermögenswerte (Kredite) erzeugen können. Dieses Dilemma soll die Kreditinstitute dazu bringen, mehr Kredite zu gewähren. Aber wenn niemand mehr Kredite will, was sollen dann die Bänke tun?

Die Zinssätze für Darlehen können weiter gesenkt werden, so dass die Verbraucher Darlehen aufnehmen können. Eine weitere Senkung der Zinssätze ist jedoch kaum durchführbar. Die Spreads, die Banker erzielen, sind bereits gering. Da sind die Kreditinstitute tatsächlich schon am Ende. Zugleich unterliegen Kreditinstitute mit langjährig laufenden Darlehen einem hohen Liquiditätstrend.

Liegen die Verpflichtungen einer Großbank überwiegend in Gestalt von Tagesgeldern, d.h. auf Abruf zur Verfügung, aber die Darlehen sind längerfristig, so besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Fälligkeit von Verpflichtungen und Vermögenswerten. Wollen alle Kundinnen und Kunden ihre Gelder zur gleichen Zeit beziehen, muss die Hausbank ihren Verpflichtungen nachkommen ("pay out the money"). Aber das kann sie nicht tun, indem sie ihre Vermögenswerte nutzt.

Das Darlehen hat eine Laufzeit von Jahren. Zur Erfüllung der Passiva muss die betreffende Institution jedoch Gelder von anderen Kreditinstituten aufnehmen. Es wurde viel Geldmenge entnommen. Nur durch die Verlängerung des Liquiditätsnotprogramms der EZB konnten die Kreditinstitute ihren Zahlungsverpflichtungen gerecht werden. Für die griechischen Kreditinstitute ist der interbankielle Markt de facto mörderisch. Zugleich verfügen die griechischen Kreditinstitute über zu wenig von der Notenbank anerkannte Vermögenswerte (z.B. staatliche Anleihen Griechenlands).

Um zu verhindern, dass diese Risken zum Konkurs von Kreditinstituten führt, wird eine Regelung getroffen, die sicherstellen soll, dass die Kreditinstitute über genügend Kapital verfügen, um das Liquiditäts- und Bonitätsrisiko zu übernehmen. Für die indischen Kreditinstitute war das nicht genug. Mit der Rekapitalisierung der Kreditinstitute war es gelungen. Auch in einem Stress-Szenario, in dem zu viel Kapital aus den Kreditinstituten fließt (Bank Run), nützt die aktuelle Eigenkapitalausstattung nicht viel.

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