Handelskredite aufnehmen

Warenkredite aufnehmen

Im vorliegenden Beitrag werden Aussagen darüber abgeleitet, welche Unternehmen aufgrund ihrer Risikostruktur zunehmend Handelskredite aufnehmen oder vergeben. Darin werden Aussagen abgeleitet, welche Unternehmen aufgrund ihrer Risikostruktur mehr Handelskredite aufnehmen oder gewähren müssten und welche z.B. Kredite für neue Rohstoffe aufnehmen müssten. Im vorliegenden Beitrag werden Aussagen darüber abgeleitet, welche Unternehmen aufgrund ihrer Risikostruktur zunehmend Handelskredite aufnehmen oder vergeben. Im vorliegenden Beitrag werden Aussagen darüber abgeleitet, welche Unternehmen aufgrund ihrer Risikostruktur zunehmend Handelskredite aufnehmen oder vergeben.

Trade Credits und Risk Allocation| Veröffentlichung von Masterarbeiten, Semesterarbeiten, Bachelorarbeiten

Für viele Firmen sind Handelskredite eine der bedeutendsten Fremdfinanzierungsquellen. Sie machen in den meisten OECD-Ländern etwa ein Viertel der Gesamtverbindlichkeiten der Unternehmen aus. Obwohl Handelskredite vor diesem Hintergund für Firmen von großer Bedeutung sind, ist die Entscheidung über Handelskredite in der Theorie noch nicht ganz ersichtlich. Vor allem die Fragestellung, warum Handelskredite trotz des im Vergleich zum Darlehensmarkt höheren Implizitzinssatzes verwendet werden, ist noch nicht abschließend geklärt. In diesem Zusammenhang ist die Entscheidung über die Verwendung von Handelskrediten zu treffen.

Es gibt in der Fachliteratur eine Fülle von Trade Credit Theories, die jedoch nur einen bestimmten Teil der Trade Credit Entscheidung eines Betriebes erläutern können. All diese Thesen ignorieren die mit dem Handelskredit zusammenhängenden Gefahren. Bisher gibt es keine These, die die Effekte von Warenkreditrisiken auf die Warenkreditentscheidung ausdrücklich einbezieht. Im Folgenden werden Angaben darüber gemacht, welche Gesellschaften aufgrund ihrer Risiko-Struktur zunehmend Handelskredite aufnehmen oder bereitstellen.

Ausgehend von dieser risikopolitischen Sicht des Warenkredits kann erklärt werden, warum sich viele Theorien über Warenkrediten zu widersprechen scheinen. Der Grund dafür liegen in den verschiedenen Risikopolitiken der Gesellschaften und sind daher von den individuellen Unternehmensmerkmalen geprägt. Das zweite Teil des Kapitels beschreibt zunächst die Begriffe Handelskredite und Risikoverteilung. Im dritten Teil werden dann unterschiedliche Theorien zum Thema Handelskredite dargestellt.

Allen diesen Thesen ist gemein, dass sie die Entstehung von Trade Credits durch Marktmängel begründen. Im Abschnitt 5 werden die besonderen Gefahren im Rahmen der Gewährung von Warenkrediten dargestellt, aus denen sich der Bedarf an Risikomanagement ergibt. Nachfolgend werden die Optionen für das Management von Warenkreditrisiken und deren Auswirkung auf die Warenkreditentscheidung des Konzerns erläutert.

Daraus lässt sich schließen, welche Gesellschaften aufgrund risikopolitischer Aspekte zunehmend Handelskredite aufnehmen oder bereitstellen. Kurz gesagt, mit einem Anbieterkredit räumt der Anbieter der Ware der Käuferin einen Gutschrift ein, mit einem Abnehmerkredit ist es andersherum. Aus der Fachliteratur werden die Bezeichnungen Handelskredite und Lieferantenkredite gleichbedeutend benutzt. In diesem Beitrag hält sich der Verfasser an dieses Übereinkommen und begreift den Ausdruck Handelskredite immer als Lieferantenkredite.

Ein Warenkredit kann in Form von zwei verschiedenen Arten von Verträgen abgeschlossen werden: Die erste Art gibt dem Kunden die Möglichkeit, die gelieferten Waren am Ende des gewährten Kreditzeitraums, der Zahlungsfrist oder durch Abzug eines Rabatts innerhalb eines kürzeren Zeitraums, der Rabattdauer, zu bezahlen. Bei der zweiten Ausführung, dem so genannten "One-Party-Agreement", wird dem Kunden kein Rabatt eingeräumt.

Zur Veranschaulichung der Kalkulation des stillschweigenden Zinssatzes des Warenkredits wird ein numerisches Beispiel gegeben: Praktisch ist eine übliche vertragliche Regelung für Handelskredite etwa so: Folgendes: "Dementsprechend erhält der Besteller bei Bezahlung des Einkaufspreises innerhalb der ersten 10 Tage 2% Rabatt auf den Rechnungbetrag, ansonsten muss er die Rechnungsstellung ohne Abzug innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnungsstellung vornehmen.

Gutschriften aus dem Liefergeschäft erfolgen in der Regel sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite auf der Aktiv- und Passivseite der Konzernbilanz. Sie werden auf der Vermögensseite als Forderung aus Lieferung oder Leistung ausgewiesen, d.h. die Gesellschaft hat Warenkredite gewährt. Passivisch werden sie in Gestalt von kurzfristig fälligen Lieferantenverbindlichkeiten ausgewiesen, d.h. die Gesellschaft hat Lieferantenkredite aufgenommen.

Aus der Aufnahme und Gewährung von Warenkrediten ergeben sich Risken, die den Unternehmenswert beeinflussen können. Es gibt eine Reihe von Gründen für die Gewährung und Inanspruchnahme von Warenkrediten, die in Abschnitt 3 dargelegt werden. Die Art und Weise, wie ein Kreditinstitut mit Kreditrisiken aus Lieferungen und Leistungen umzugehen hat, d.h. wie sie zugeordnet sind, variiert vonintern.

In einer solchen Zeit sind Handelskredite ein Ersatz für jede andere Art von Schulden. Wettbewerbspolitisch könnte z. B. die Kreditvergabe als zusätzliche Dienstleistung angesehen werden, mit der sich ein Betrieb einen Wettbewerbsvorsprung gegenüber seinen Wettbewerbern verschaffen kann. Es wäre auch vorstellbar, dass in einigen Sektoren die Kreditvergabe von Warenkrediten gängig ist und dass die Kreditvergabe daher eine wettbewerbsbedingte Überlebensbedingung auf dem jeweiligen Absatzmarkt ist.

Nach dem Vorbild von Brennan, Maksimovic, Zechner (1988)38 werden Handelskredite von Unternehmern als Mittel zur Preisdifferenzierung eingesetzt. Er kann dies dadurch bewerkstelligen, dass er den Warenpreis für potenzielle Kunden herabsetzt, deren Kaufbereitschaft niedriger ist als die der früheren Einkäufer. Natürlich sollten die Vorkäufer des Produkts keinen niedrigeren Einkaufspreis als bisher ausgeben.

Durch die Nutzung von Trade Credits kann der Kartell ein Trenngleichgewicht schaffen, in dem gerade dies erlangt wird. Die Modellierung zeigt die Situation eines monopolistisch agierenden Traktorenherstellers, der seine Schlepper an Landwirte vertreibt. Landwirte können Kredite entweder auf dem Markt oder vom Traktorenhersteller selbst in Gestalt eines Warenkredits in Anspruch nehmen.

Wir haben gute und böse Landwirte, und die besten Landwirte haben ausreichende Finanzmittel. Bad Farmer dagegen müssen einen Darlehen aufnehmen, um den Schlepper zu erwerben. Sie borgen sich entweder ein Darlehen von einem Finanzinstitut oder begeben sich auf einen kommerziellen Darlehen. Gute Landwirte können das Darlehen mit Sicherheiten zurückzahlen, während die bösen Landwirte in dieser Hinsicht unsicher sind.

Außerdem haben gute Landwirte einen größeren Reservierungspreis als böse Landwirte, d.h. sie sind gewillt, für das gleiche Erzeugnis mehr zu zahlen. Durch die Auswahl des dem Warenkredit eigenen Implizitzinssatzes kann der Traktorenhersteller die frühere Zahlungsverpflichtung seiner Kundschaft beibehalten und zugleich neue potenzielle Käuferschichten gewinnen. Zu diesem Zweck gewährt der Traktorenhersteller einen Handelskreditzins, so dass gute Landwirte keinen Anlass haben, den Schlepper mit einem Handelskredit auszustellen.

Deshalb muss der Zins so hoch sein, dass die Landwirte die Ausgaben für den stillschweigenden Zins für zu hoch halten und ihn lieber in Bargeld zahlen. Zugleich muss der Zins so bemessen sein, dass die notleidenden Landwirte den Warenkredit und nicht den der Kreditinstitute in Anspruch nehmen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, den Zins zu wählen. Allerdings werden die Kreditinstitute keinen Anlass haben, mit dem Lieferantenkredit des Traktorenherstellers zu wetteifern, da die bösartigen Landwirte für sie zu risikoreich sind.

Es geht einfach darum, Darlehen an bösartige Landwirte zu vergeben oder einen übermäßigen Zins zu fordern. Deshalb nutzen die Bad Bars die für sie verhältnismäßig günstigere Handelskredite des Traktorenherstellers, während die Good Bars den vorherigen Einkaufspreis für das Erzeugnis weiter in Bargeld zahlen. Das Schwartz and Whitcomb-Modell (1978) stellt einen weiteren verkaufs- und preispolitischen Gesichtspunkt für die Gewährung von Warenkrediten dar.

Ausgangsbasis des Ansatzes ist die Prämisse eines Oligopolgütermarktes, auf dem eine Preisvereinbarung zwischen den Lieferanten über die zu handelnde Ware vorliegt. Ein einzelner oligopolistischer Anbieter hat nun das Bestreben, seinen Marktanteil zu erhöhen, da er dadurch aufgrund von Größenvorteilen einen höheren Ertrag erwirtschaften kann. Mit der Gewährung eines Warenkredits kann der tatsächliche Einkaufspreis des Produkts so reduziert werden, dass er unter den vereinbarten Wert liegt.

Durch die Gewährung des Warenkredits ist jedoch der tatsächliche Einkaufspreis des Produkts des jeweiligen Anbieters gefallen, so dass die verkaufte Absatzmenge zunimmt. So kann der individuelle Oligopolist durch die Gewährung des Lieferantenkredits seinen Markanteil steigern und sich so einen Marktvorteil erspielen. Dass die bei der Abwicklung von Zahlungen angefallenen Transaktionsgebühren durch die Verwendung von Warenkrediten gesenkt werden können, verdeutlicht Ferris (1981).

Darüber hinaus verfügt der Kunde aufgrund ungewisser Lieferfristen des Produkts vorsorglich über flüssige Mittel, um die Zahlung der Faktura nach Erhalt der Lieferung der Waren vornehmen zu können. Diese aufgrund von Handelsunsicherheiten anfallenden Transaktionsgebühren auf Seiten von Käufern und Verkäufern können durch die für gewerbliche Kredite übliche Entkopplung des Warengeschäftes von dem des Geldgeschäftes gesenkt werden. Dementsprechend bilden Handelskredite einen Sicherungsmechanismus, bei dem die Geschäftspartner zusammen das Tradicerisiko übernehmen, das in Gestalt von ungewissen Zu- und Abflüssen auftritt.

Aufgrund der geringeren Unsicherheiten im Cash-Flow aus dem Warenkredit ist es für den Käufer aufgrund des Abmahnungsmotivs nicht erforderlich, Geld zu halten. Daher spielen Handelskredite eine Rolle bei den Finanzierungs- und Investitionsbeschlüssen eines Unternehmens. In einem nicht perfekten Finanzmarkt können z.B. aus Kostengründen Handelskredite aufgenommen oder vergeben werden. Es ist auch möglich, dass der Warenkredit für den Emittenten eine lohnende Anschaffung ist.

FÃ?r Firmen, die keinen Zugriff auf andere Finanzquellen haben, kann der Trade Credit die einzig mögliche Finanzierungsoption sein. Smary (1984) erläutert die Existenz von Warenkrediten durch ein unterschiedliches Niveau von Soll- und Habenzinsen am Finanzmarkt. Er geht in seinen Erwägungen zunächst von der Nichtvorhandensein von Lieferantenkrediten aus, die in einem weiteren Arbeitsschritt umkehren.

Er stellt die Ausgaben des Auftraggebers und den Gewinnausweis des Auftragnehmers mit und ohne Warenkredit gegenüber. Für den Kauf und die sofortige Bezahlung des Produkts muss der Kunde zunächst einen Bankdarlehen aufnehmen, dessen Höhe sich im Sollzinssatz widerspiegelt. Dank der EinfÃ??hrung des Warenkredits können beide Vertragsparteien die Pension der BÃ??ros aufteilen.

Dabei setzen sich die Aufwendungen des Bestellers aus dem Kaufpreis und den Aufwendungen für die Beanspruchung des Warenkredits zusammen. Ist der Preis für die Kreditaufnahme niedriger als der für den Bankdarlehen, zieht der Kunde den Handelsdarlehen dem Bankdarlehen vor und umgekehrt. Das Ergebnis des Veräußerers ist abhängig vom Zinssatz des kommerziellen Darlehens und der Abweichung zwischen Soll- und Habenzinssatz.

Ein Warenkredit ist für den Veräußerer immer dann von Vorteil, wenn der Zinseinnahmen aus dem Warenkredit höher ist als der Zinseinnahmen aus Barzahlungen. Daher kann die EinfÃ??hrung des Warenkredits unter bestimmten Bedingungen ein eintragungsfÃ??higes GeschÃ?ft fÃ?r beide Vertragsparteien sein. Dies kann durch oligopolistische Strukturierungen am Kapitalmarkt oder auch durch langfristige Kontakte zu Handelspartnern geschehen.

Im Saftmodell ( "Schwartz-Modell", 1974) haben Firmen einen unterschiedlichen Zugangsgrad zum Finanzmarkt. Vor allem große Firmen können zu einem günstigeren (Soll-)Zinssatz kreditieren als kleine, niedrigverzinsliche Firmen. Die ungleiche Behandlung von Unternehmern bei der Kreditvergabe gibt großen Unternehmern einen Anlass, ihre kleinen Partner durch die Gewährung von Warenkrediten zu unterstützen. So können sowohl große als auch kleine Betriebe profitieren:

Mit dem Handelskredit können die kleinen Betriebe ihr Geschäft betreiben; die großen Betriebe erhöhen ihren Umsatz durch die Gewährung von Warenkrediten, durch Transaktionen, die ohne einen Handelskredit nicht durchgeführt worden wären. Die 1. Siehe Boissay, Gropp (2007), S. 5. 2 Siehe Frank, Maksimovic (2005), S. 5. 3 Siehe auch Reichel (2008), S. 302. 4 Siehe Rollhagen (2003), S. 4. 4. 5 Siehe Rollhagen (2003), S. 4. 6 Siehe.

903; Gergeta, Valentincic (2007), S. 1; Atanasova, Wilson (2003), S. 503. 11 V. Cunat (2007), S. 492. 12 V. Cunat (2007), S. 5. 13 V. Cunat (2007), S. 492. 14 V. 21 Meyer (2007), S. 23. 22 Vorfall ((!), 1917), S. 1917. 23 Siehe Stulz (2008), S. 40. 24 Dieses Papier beschäftigt sich nicht mit allen Theorien des Handelskredits, sondern nur mit denen, die der Autor für das Fach als relevant erachtet.

Weiterführende Thesen gibt es z.B. in Brick and Field (1984) und Field and Love (2003). 26 Siehe Krahn (1995), 909. 27 Siehe Krahn (1995), 909. 28 Für eine kritischere Beurteilung der verschiedenen Warenkredittheorien siehe Battacharya (2008).

30 Siehe Rollhagen (2003), 17. 30 Siehe Rollhagen (2003), 17. 31 Siehe Krähnen (1995), 909. 32 Siehe Krähnen (1995), 909. 33 Siehe Frösteln, Schrofstein, Steinnn (' 1994), 91. 34 Siehe Rollhagen (2003), 18. 35 Siehe auch

Rollhagen (2003), S. 18 36 V. Lewellen, McConnell, Scot (1980), S. 106 37 V. Rollhagen (2003), S. 19 38 Schwarz und Whitecomb (1978) haben die Dissertation aufgestellt, dass Handelskredite als Instrument der Preisdiskriminierung genutzt werden können.

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